Ich war im Urlaub. Das hätte ich vielleicht mal hier erwähnen sollen bevor ich gefahren bin. Wahrscheinlich denken jetzt alle mein Blog ist schon tot… Naja, jetzt ist es zu spät – Ausser ich würde den Post rückdatieren und alle die ihn verpasst haben als zu dumm zum hinschauen zu bezeichnen, aber jetzt habe ich mich schon damit abgefunden meinen Fehler eingestehen zu müssen… und so schwer wie ich mir das vorgestellt habe ist das gar nicht.

Und? Wo warst du mein lieber Tekzt? Kanaren? Karibik? Korsika? Nein. In Offenbach. Eigentlich war es auch kein Urlaub, sondern ich habe meine Freundin zum Semesterende inklusive Ausstellung besucht. Meine Freundin studiert Kommunikationsdesign. Also was Kreatives. Manche Leute scheinen – gemessen daran was für Arbeiten dort zu sehen waren – zu denken, dass Ihnen die Kreativität dort anstudiert wird. Fotografie, Thema Rückseiten. Manche haben wirklich einfach so Gegenstände von hinten fotografiert. Vielleicht sogar interessante Gegenstände, vielleicht sogar hübsche Fotos. Aber beim Thema Rückseiten in einem kreativen Studium ernsthaft einfach irgendwelche Rückseiten zu fotografieren? Professor Tekzt hätte euren Schein nicht unterschrieben. (Meine Freundin hat das natürlich sehr viel besser gemacht)

Bei manchen Dingen wird aber auch in Offenbach viel Kreativität vorrausgesetzt. Beim Aufbau der Ausstellung zum Beispiel. Da liegen also Schätzungsweise 60 Bilder in einem Raum. Tekzt befindet sich in diesem Raum. Ausserdem 12 Studenten der Hochschule für Gestaltung. Diese sollen aufgehängt werden, Die Bilder sollen aufgehängt werden, exakt 26cm vom Fussboden, natürlich alle auf einer Höhe in einer Linie. Hier kommt die Kreativität ins Spiel:

WIE MACHT MAN DAS OHNE HAMMER, NÄGEL, WASSERWAAGE UND METERSTAB?

In solchen Situationen wird ein Held gebraucht. Akshuntekzt, der Mann der Tat. Eigentlich bin ich ja nicht dafür bekannt alles immer sofort anzugehen. Aber bei den Problemen von anderen Leuten die eigentlich garnichts mit mir selbst zu tun haben, ja da bin ich zur Stelle. Und so hat sich Akshuntekzt aufgemacht, das Lehrgebäude mit seinem Röntgenblick durchsucht, Werkzeug und Nägel gefunden und den Tag gerettet.

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Vor der Liveperformance ihrer Professorin Mariola Brillowska (und dem Anblick eines angeklebten Minipenises auf einem polnischem Gastdozenten) konnte ich die Studenten dann leider aber nicht mehr retten.

(Nein, ich kann nicht einfach schreiben “Schaut mal, ich habe ein Wallpaper gemacht”. Die Geschichte ist übrigens trotzdem wahr.)

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